„Du bist ein Mensch und ich bin ein Mensch“ - Für eine offene Gesellschaft statt Islamophobie und Antisemitismus


„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Grundgesetz, Art. 1) – und doch wurde und wird sie bis heute immer wieder verletzt. Der schon der antiken Philosophie bekannte Gedanke „Du bist ein Mensch und ich bin ein Mensch“ fand seine Fortsetzung im Humanismus und der Aufklärung. Zu Toleranz unter Juden, Christen und Muslimen rief Lessing in „Nathan der Weise“ auf – und dieses Thema (siehe Diskriminierungsdiskussion) erscheint aktueller denn je.
Angesichts der Wunden durch Kriege und Terrorismus bleibt unsere Zeit aufgefordert, jeglicher Überheblichkeit – in West und Ost – zu entsagen, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen, gegenseitig Werte und Geschichte kennenzulernen und politische, gesellschaftliche oder religiöse Unterschiede im Dialog zu erörtern.
Nicht „Pegida“, „Islamismus“ oder „Antisemitismus“ sind deshalb angesagt, sondern Demokratie, individuelle Menschenrechte, religiöser und politischer Pluralismus und eine offene, verantwortungsbewusste Gesellschaft.
Wagen wir es, aus  Geschichte und Philosophie zu lernen?!

Peter Wonka ist Studiendirektor a. D.

4 Abende, 29.09.2020, - 20.10.2020,
Dienstag, wöchentlich, 19:00 - 20:30 Uhr
4 Termin(e)
Peter Wonka
U003s
Gebühr: 32,00 €
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