Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - warum ist das wichtig?


An diesem Abend erfahren Sie alles Wichtige zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Es wird aufgezeigt, welche teilweise dramatischen Folgen das Fehlen dieser Vorsorgeurkunde bzw. Verfügung haben kann und wie Sie unerwünschte Lebensverlängerungen durch z.B. eine künstliche Ernährung vermeiden können.
Jede/r Volljährige braucht eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Der Gesetzgeber sieht nicht vor, dass Eheleute sich gegenseitig oder Eltern volljährige Kinder vertreten dürfen. In dem Fall wird vom Betreuungsgericht ein Betreuer (Berufsbetreuer) bestimmt. Weiterhin werden die Themen Pflege (finanziell) und Testament (letzter Wille) mit besprochen. Denn sollte ein Pflegefall eintreten, hat dies generationenübergreifende Auswirkungen mit erheblichem Überraschungspotential (z.B. Elternunterhaltspflicht, soziale Überleitungsansprüche).
Weitere Themen sind u.a. das Urteil vom Bundesgerichtshof im Juni 2016, wodurch viele bestehende Patientenverfügungen ungeeignet wurden; das Urteil zu § 217 Verbot der Hilfe zur Selbsttötung und das ab Januar 2023 geltende Notfallvertretungsrecht.
Bitte Schreibunterlagen mitbringen.
Kursleiter: Werner Krebs, zertifizierte Berater Hospizakademie


1 Abend, 15.11.2022
Dienstag, 19:00 - 21:00 Uhr,
1 Termin(e)
Werner Krebs
A021w
Gebühr:
7,00

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